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Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat die 66 Preisträger des dritten Deutschen Verlagspreises bekannt gegeben. Wer von ihnen einen der drei mit jeweils 60.000 Euro dotierten Spitzenpreise erhält, wird die Staatsministerin bei der Preisverleihung am 1. Juli 2021 in München verkünden. Weitere 60 Verlage erwartet in der zweiten Preiskategorie ebenfalls ein dotiertes Gütesiegel, in diesem Jahr mit einer um 4.000 Euro erhöhten Prämie von 24.000 Euro. Ein undotiertes Gütesiegel gibt es jeweils für drei Verlage, deren durchschnittlicher Jahresumsatz drei Millionen Euro übersteigt.

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Kleine und unabhängige Verlage aller Sparten können sich ab sofort für den Deutschen Verlagspreis bewerben. Vergeben wird er in drei Kategorien an bis zu 66 Verlage, die sich durch ein außergewöhnliches Programm, durch besonderes kulturelles Engagement, durch innovative Projekte oder die herausragende Qualität ihrer verlegerischen Arbeit auszeichnen. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 1,38 Millionen Euro zur Verfügung.

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Die Verlage Matthes & Seitz Berlin, Liebeskind und DOM Publishers sind die Spitzenpreisträger des Deutschen Verlagspreises 2020.

Kulturstaatsministerin Monika Grütters: „Die Jury hat auch dieses Jahr eine hervorragende Auswahl getroffen. Die Preisträger sind wie Spiegel der kulturellen Vielfalt der Verlage in Deutschland. Sie sorgen mit bewundernswertem Mut zum Risiko dafür, dass auch Autorinnen und Autoren zu Wort kommen und Gehör finden, die sich thematisch und stilistisch von Markttrends und vom Massengeschmack abheben. Ohne diese Werke wäre die Buchkultur in Deutschland um einiges ärmer. Dieses Engagement zu würdigen und Aufmerksamkeit zu schaffen für herausragende Verlagsprogramme, ist mir ein Herzensanliegen.“

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Kulturstaatsministerin Monika Grütters zeichnet in diesem Jahr zum zweiten Mal 66 kleine und unabhängige Verlage aus ganz Deutschland mit dem Deutschen Verlagspreis aus. „Das Engagementgerade auch der kleineren und mittleren unabhängigen Verlage macht die Buchkultur in Deutschland um vieles reicher - und damit auch das Spektrum an Meinungen und Perspektiven im öffentlichen Diskurs“, sagte Grütters. „Verlegerinnen und Verleger bringen neue literarische und visuelle Ausdrucksformen zur Entfaltung und stellen Weichen für künstlerische Entwicklungen. Sie erschaffen handverlesene Bücher, machen literarische Kleinode sichtbar und sorgen damit für pures Seelenglück. Vor allem aber entdecken sie immer wieder neue begabte, vielversprechende Autorinnen und Autoren und unterstützen sie auf ihrem künstlerischen Weg von der phantasievollen Idee hin zum fertigen Werk. Um dieses Wirken kraftvoll unterstützen zu können, haben wir den Etat für die Verlagsförderung mit Hilfe des Deutschen Bundestages von eineinhalb auf zwei Millionen Euro aufgestockt.“

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